Hauskostenrechner / Baukostenrechner Österreich

Wie viel kostet es eigentlich, ein Haus zu bauen? Bevor Sie sich dazu entschließen, ein Bauprojekt in Angriff zu nehmen, sollten Sie einen guten Überblick über die zu erwartenden Kosten haben. Dabei hängen die Hauskosten von vielerlei Komponenten ab. Vom Grundstück, über die Bauweise bis hin zum persönlichen Geschmack wird der Finanzierungsbedarf von vielen kleineren und größeren Entscheidungen und Begebenheiten beeinflusst. Ein online Hauskostenrechner kann schon einmal eine gute Anlaufstelle sein, um ein Gespür dafür zu bekommen.

HAUSKOSTENRECHNER
HAUS MASSIV
FERTIGTEILHAUS
Grundstück
Kaufpreis Grundstück
EUR
Grundbuchseintragung 1,1 %
EUR
Grunderwerbsteuer 3,5 %
EUR
Immobilienmakler
EUR
GRUNDSTÜCKSKOSTEN GESAMT
EUR
Gebäude
Hausanschlusskosten
(Strom, Gas, Wasser, Kanal)
EUR
Aufschließungsgebühren & Vermessung
EUR
{secondSection3Heading}
EUR
Fundamentplatte, Keller
EUR
Erdarbeiten/Baggerarbeiten
EUR
{secondSection6Heading}
EUR
{secondSection7Heading}
EUR
{secondSection8Heading}
EUR
{secondSection9Heading}
EUR
{secondSection10Heading}
EUR
{secondSection11Heading}
EUR
{secondSection12Heading}
EUR
Böden im Innenraum
EUR
Sanitär/Badausstattung
EUR
Küchenausstattung
EUR
Carport, Garage
EUR
Außenanlagen
EUR
Fertigstellungsarbeiten
EUR
Sonstiges Reserve
EUR
GEBÄUDEKOSTEN GESAMT
EUR
Summe
0
EUR
ZUR FINANZIERUNGSANFRAGE

Wo fängt man an, wenn man die Kosten für ein Haus berechnen möchte

Wer nicht zufällig schon ein Grundstück sein eigen nennen darf, der sollte sich als erstes mit den Grundstückspreisen auseinandersetzen. Denn diese sind gerade im urbanen oder stadtnahen Bereich ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Wenn man noch kein konkretes Grundstück ins Auge gefasst hat, kann man die aktuellen Preise leicht recherchieren, indem man die gängigen Immobilienplattformen durchforstet.

Kaufnebenkosten beim Grundstückskauf

Zum eigentlichen Kaufpreis, den man für ein Grundstück bezahlt, kommen noch Nebenkosten hinzu. Rechnen Sie mit zirka 10 % an Kaufnebenkosten. Diese setzen sich zusammen aus der Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragungsgebühr, Maklerprovision (falls anwendbar), Anwalts- und Notariatskosten.

 

Hauskosten online berechnen

Unser Hauskostenrechner führt Sie Schritt für Schritt durch die einzelnen Kostenpunkte und liefert als Ergebnis den Gesamtaufwand, den der Hausbau verursacht. Dabei muss man jedoch differenzieren, ob es sich beim gewünschten Bauprojekt um ein Fertigteilhaus oder die Massivbauweise handelt. Der genannte online Hauskostenrechner hat dafür zwei unterschiedliche Reiter vorgesehen.

Hauskosten bei der Massivbauweise

Die Massivbauweise wird trotz des höheren Preises nach wie vor geschätzt, weil es maximale Entscheidungsfreiheit bietet. Wer sich beim Hausbau gerne selbst verwirklichen will, ist also mit der Massivbauweise besser beraten. Dafür sind die Kosten höher und diverser.

Kosten für den Bau eines Fertigteilhauses

Fertigteilhäuser sind in der Regel nicht nur günstiger als Massivhäuser, sie sind auch in der Kostenstruktur besser überschaubar. Bei Fertighäusern werden weniger Dienstleister direkt vom Bauherrn beauftragt. Der größte Partner ist der Fertighausanbieter, der je nach Fertigungswunsch das Haus übergibt – als Rohbau oder schlüsselfertig.

 

Die einzelnen Kostenpunkte beim Hausbau

Neben den oben genannten Grundstückskosten fallen beim Hausbau auch noch die sogenannten Erschließungskosten an. Diese sind unabhängig davon, ob man ein Massiv- oder Fertighaus baut oder bauen lässt. Ein Grundstück zu erschließen, bedeutet, die notwendigen kommunalen Leitungen hineinzulegen. Dabei handelt es sich um Strom-, Wasser- und Gasleitungen (falls nötig), sowie um den Anschluss ans Kanalsystem und häufig auch noch Telekomunikation. Die Höhe der Erschließungskosten hängt davon ab, wie weit diese Versorgungspunkte von der Grundstücksgrenze entfernt liegen. Bevor man noch mit dem eigentlichen Bau beginnt, muss die Baustelle eingerichtet werden. Auch dies ist sowohl beim Fertighaus als auch bei einer Massivbauweise notwendig.

Individuelle Planung

Wenngleich bei jeder der beiden Ausführungsarten eine gewisse individuelle Planung notwendig ist, so ist diese weit weniger kostenintensiv im Rahmen eines Fertighausprojektes. Dafür ist man auch eingeschränkt in den persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

Fundament oder Keller und Erdarbeiten

Der Häuslbauer muss sich entscheiden, ob er nur eine Fundamentplatte wünscht oder ob sein Haus unterkellert werden soll – günstiger ist in beiden Fertigungsarten die Version ohne Keller. Der nächste Kostenpunkt sind bereits die Erdarbeiten.

Viele Einzelkosten versus Gesamthauskosten

In der Errichtungsphase zeichnet sich nun der große Unterschied in der Kostenaufteilung ab. Während man beim Fertighaus einen Gesamtbetrag für die Kalkulation vorliegen hat, splitten sich die Hauskosten bei der Massivbauweise in viele Einzelbeträge. Im Fertighauspreis inkludiert sind nämlich schon die folgenden Leistungen:

  • Baumeister, Spengler und die Dachdecker
  • Trockenbau und Zimmerer
  • Fenster, Innentüren und Böden (da sind natürlich auch unterschiedliche Ausführungen beim Fertighaus möglich)
  • Elektrikerarbeiten
  • Heizsystem
  • Installationen
  • Malerarbeiten

Natürlich kann man beim Fertigteilhaus noch eine gewisse Zusatzausstattung mitkaufen. Wer den Hauskostenrechner benutzt, der sollte immer sowohl Material als auch Arbeitsleistung eintragen, um ein adäquates Bild der Kosten zu erhalten.

Küche, Bad, Möbel

Als nächstes braucht es noch eine Kalkulation der Innenausstattung des Hauses. Küche und Bad sind dabei noch entscheidende Kostenpunkte, die unabhängig von der Fertigungsart des Hauses anfallen. Wichtig ist, sich auch ein Budget für die Möbel zu setzen. Das Haus ist erst im eingerichteten Zustand bewohnbar. Gerade bei der Finanzierungsanfrage darf man dies nicht vergessen. Und es gilt natürlich: Je größer das Haus, desto höher nicht nur die Hauskosten, durch den höheren Bedarf an Möbeln steigen auch diese Ausgaben mit.

Carport und Gartengestaltung

Ob die Außenanlage direkt beim Bau mitgemacht wird oder eventuell erst später, hängt häufig von den finanziellen Möglichkeiten und der Notwendigkeit ab. Kann man an der Straße parken oder braucht es direkt eine Stellmöglichkeit am eigenen Grundstück? Ist das Haus auch ohne Pflasterung gut erreichbar? Bietet das Grundstück bereits einen gewissen Sichtschutz oder müssen gleich Hecken und Begrenzungszäune her? Auch hier ist der Aufwand wieder von den persönlichen Präferenzen, aber auch von der Größe und Beschaffenheit des Grundstücks abhängig.

 

Hausbaukosten großzügig ansetzen

Wichtig ist, dass selbst wenn alle Kostenvoranschläge schon vorliegen, ein Puffer eingerechnet wird. Wenngleich die Budgetüberschreitungen beim Fertigteilhaus meist geringer sind, als bei der Massivbauweise, so kommen sie doch immer wieder vor. Das kann vor allem dann zum Problem werden, wenn der Hausbau – wie es meist der Fall ist – fremdfinanziert wird und der Kreditbetrag zu knapp angesetzt ist. Denn wenn es zu den üblichen Budgetüberschreitungen beim Bau kommt, geht das Geld aus. Ein Kredit lässt sich leider auch nicht einfach aufstocken. Als Kreditnehmer*in kommen Sie dadurch in die schwierige Situation, einen weiteren Kredit aufnehmen zu müssen oder eine Umschuldung in Betracht zu ziehen. Beides ist nicht ideal. Daher empfiehlt es sich, von Anfang an ein zwanzigprozentiges Sicherheitspolster einzukalkulieren. Das erspart viel Ärger.

 

Hauskosten vorab berechnen

Als Fazit lässt sich sagen, dass es auf jeden Fall unerlässlich ist, sich noch vor der Hausplanung ein realistisches Budget zu setzen und alle Einzelpunkte auf dem Weg zum Eigenheim durchzukalkulieren. Nehmen Sie unseren online Hauskostenrechner  zur Hand und legen Sie auf das Ergebnis einen Puffer von 20% drauf, um auch ja keinen finanziellen Engpass zu erleiden, sollte der Hausbau das Budget sprengen.